Dienstag - April - 07.04.2009 - 18:54:54 Uhr

Flugzeuge
IL-18 DDR-STD (Harbke) geht auf die Reise
*UPDATED 2009-04-17*
- Neuer Standort steht fest
- Bilder hinzugefügt, Stand 05.04.2009


Wie IF-Interflug.de eben von Herrn Laaß, Luftfahrtfreund und treuer Unterstützer unserer Seite, per Mail erfahren hat, geht die Iljuschin IL-18 mit der Kennung DDR-STD (ex DM-STD) auf die Reise.

Wie nun feststeht, geht die Reise in die Niederlande, genauer nach Apeldoorn. Dort soll die Maschine in der Nähe oder auf dem Gelände eines Hotelkomplexes aufgestellt werden. Möglicherweise wird die IL-18 dort auch eine neue fiktive Bemalung bekommen. Nach unserer Recherche schließen wir leider auch den kompletten Umbau des Innenraumes der Maschine zu einem Hotel nicht komplett aus.

Derzeit läuft die Demontage der Maschine, was hoffen lässt, dass Sie erhalten bleibt, da alle Schritte koordiniert durchgeführt werden.

Sofern die Maschine in das Eigentum eines Museums oder eines Luftfahrtfreundes übergeht, brauchen wir uns wohl um den Erhalt dieser IL-18 vorerst keine Sorgen mehr machen. Dieser Umstand freut uns natürlich ganz besonders, da sich der Zustand der Iljuschin in den letzten Jahren rapide verschlechterte.


Zur IL-18 DDR-STD:
Die Erstzulassung erfolgte am 28.10.1960 mit der taktischen Nummer 493 bzw. der Registrierung DM-VAX für die Luftstreitkräfte/Luftverteidigung der DDR. Nach fast 4-jähriger Dienstzeit wurde die Maschine dann am 03.09.1964 als DM-STD an Interflug übergeben, wo Sie bis zum 26.10.1986 zuverlässig ihren Dienst verrichtete. Nach langer Standzeit in Schönefeld wurde die Maschine erst am 24.10.1988 aus dem Register gelöscht. Bis 1991 musste die IL-18 noch in Schönefeld vorweilen, bis sie ein Freund der Luftfahrt 1991 erwarb und per Straßentransport nach Harbke (bei Helmstedt) transportieren ließ um darin ein Café zu betreiben. Leider musste der Eigentümer um 2004 Insolvenz anmelden, mehrere Betreiberwechsel folgten. Seit 2005 kümmerte sich niemand mehr um die Iljuschin. Sie wurde in Internet-Auktionen angeboten, jedoch fand sich kein Käufer. Seitdem verfiel die Maschine zusehens. Es bleibt zu hoffen das die schlechten Zeiten dieses Schmuckstückes nun gezählt sind!

Das IF-Interflug.de - Team wird für Sie weiter in dieser Sache recherchieren und Sie auf dem Laufenden halten.

Ihr IF-Interflug.de - Team

Nachfolgend finden Sie einige Bilder von der laufenden Demontage der DDR-STD. Die Aufnahmen wurden uns exklusiv von Harald Laaß zur Verfügung gestellt, wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten.


















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Dienstag - September - 26.09.2006 - 19:33:19 Uhr

Flugzeuge
Erneuter Dromedar-Absturz
(D-FOMG)
Unbestätigten Angaben zufolge soll heute Nachmittag (26. September 2006) gegen 16 Uhr erneut ein Agrarflugzeug des Typs PZL M-18A Dromader im Erzgebirge abgestürzt sein.
Der Absturzort liegt zwischen Grumbach und Jöhstadt, nur wenige Kilometer von Satzung, der Absturzstelle der D-FOMH entfernt.

Angeblich soll es sich diesmal um die D-FOMG (ex DDR-TMG) handeln, welche am 15.11.1989 zur Interflug (Abteilung Agrarflug) kam und seit dem 01.09.1990 vom Flugservice Berlin (FSB-Kyritz) insbesondere für Waldkalkungseinsätze eingesetzt wurde.

Der Pilot soll den Absturz leicht verletzt überlebt haben.
Möglicherweise führte eine Überladung durch nassen Kalk, verbunden mit einem Leistungsabfall des Motors beim Start zu dem Absturz. Dazu gibt es aber noch keine offiziellen Meldungen.

Wir werden weiterhin versuchen detailliertere Informationen zu bekommen und sie auf dem Laufenden halten.

IF-Interflug.de - News Team



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Freitag - Juli - 28.07.2006 - 12:58:59 Uhr

Flugzeuge
Dromedar im Erzgebirge abgestürzt
(D-FOMH)
Gestern, am 27. Juli 2006, stürzte bei Satzung (Nähe Marienberg) eine Maschine des Typs PZL M-18A Dromader bei Waldkalkungsarbeiten ab.
Dabei handelte es sich um die D-FOMH welche am 15.11.1989 für Interflug (Agrarflug) registriert wurde. Seit dem 01.09.1990 war die Maschine im Dienst des Flugservice Berlin (Kyritz) und wurde vornehmlich zur Waldkalkung eingesetzt.
Bei dem Absturz entstand am Flugzeug ein Schaden in Höhe von ca. 100 000 Euro.

Das Flugzeug gewann beim Start nicht schnell genug an Höhe und streifte dann mit der Tragfläche die ersten Baumwipfel, drehte sich mehrmals um die eigene Achse und stürzte zu Boden.
Der Pilot, Helmut Wede (58), entkam dem Flugzeugwrack zum Glück aus eigener Kraft und trug nur einen Bluterguss sowie einige Schnittwunden davon. Er hofft aber sobald wie möglich ein neues Flugzeug zu bekommen und wird dann auch die nächsten Wochen zur Kalkung des erzgebirgischen Waldbodens beitragen.


Foto: ( C ) haertelpress



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